Die Umwandlung von Androgenen wie Testosteron in Östrogene durch das Enzym Aromatase, vor allem im Fettgewebe. Höhere Androgenspiegel bedeuten mehr auf diesem Weg gebildetes Östrogen.
Manche anabolen Steroide aromatisieren leicht, manche schwach und manche gar nicht, je nach Struktur. Ein Östrogenüberschuss durch Aromatisierung verursacht bei Männern Wassereinlagerungen, Stimmungseffekte und Gynäkomastie. Zu wenig Östrogen, durch Übersuppression, schadet Knochen, Lipiden, Gelenken und Libido. Östradiol im Bluttest ist das Maß für dieses Gleichgewicht.